Von einem der Auszog um Kohle zu scheffeln, oder wenn die Gier kein Ende nimmt…

Es kaufte einst ein dicker Mann, in Brandenburg ein großes Haus. So richtig Kohle scheffeln wollte er, nur das allein war sein Begehr. Ich hol mir viele Mieterlein, das ist bestimmt nicht schwer. Die teuren Mieten zahl´n sie dann im großen, großen Haus. Ich brauch dann nur noch abkassier´n so dachte er, oh Graus.

Es ist kaum zu glauben, was die Gier nach immer noch mehr Kohle aus einem Menschen – Sorry, Versprecher…- zumindest hält man sich dafür, machen kann. Sollte ich unseren Vermieter kurz beschreiben, würde ich ihm folgende Attribute bescheinigen :

  • Egomanisch
  • Selbstverliebt
  • Überheblich

Okay, also zumindest kann man sich nun denken über welche Art von Mensch wir hier reden. Es scheint fast so, als würden alle Mieter in der „Villa Kunterbunt“ leben und Pippi Langstrumpf ist der Oberguru, der sich seine Welt und Gesetze macht widi, widi, wie sie ihm gefällt. Nun verhält es sich tatsächlich aber so, das er sich bei mehreren Gelegenheiten diverse Ohrfeigen bei mir abholen durfte, da ich nun einmal absolut nicht bereit bin und war, seinen Pippi Langstrumpf Status einfach zu akzeptieren und jeden Blödsinn den er so treibt, ohne Gegenwehr über mich ergehen zu lassen. Wie sich der aufmerksame Leser sicher vorstellen kann, hat mich diese Einstellung unangefochten auf die Polposition seiner Beliebtheitsskala katapultiert…nun ja, damit kann ich leben 🙂

So hat man es sich z.B. über mehrere Jahre hinweg gegönnt, diverse Gesetze aus dem Mietrecht schlicht zu ignorieren und anstatt wie Vertraglich vereinbart und gesetzlich vorgeschrieben, über die Betriebskosten jährlich abzurechnen, es einfach mal sein zu lassen und die sich tatsächlich dadurch vorhandenen Guthaben lieber erst mal zur eigenen Verwendung zu behalten. Im Lauf der Zeit, hat sich dabei ein stattliches Sümmchen angesammelt und erst nachdem ich ihm die Pistole auf die Brust gesetzt und mit Nichtzahlung der Miete gedroht hatte, erstellte er dann die längst überfälligen Abrechnungen und musste in der Folge, den netten Sparstrumpf auszahlen, hat ihm natürlich garnicht gefallen.

Bei Mietbeginn mussten wir natürlich auch, wie allgemein üblich, eine Kaution i.H.v. drei Kaltmieten an ihn zahlen, was wir natürlich auch gemacht haben. Mehr als drei Jahre lang hat man uns rotzfrech belogen, man führte uns sogar ein hervorragendes Schauspiel vor und griff mit geschwollener Brust und voll entrüstet ob meiner dringlichen Nachfrage zum Handy, tat so, als würde er eine Sprachnachricht an seine Sekretärin senden und während er entrüstet den folgenden Satz zum besten gab : „Da wirst du dich aber wundern, wir haben die Kaution nämlich ordentlich angelegt !!!“, erteilte er die Weisung einen Kontoauszug über die vermeintlich angelegte und verzinste Kaution zu erstellen und mir umgehend zukommen zu lassen. Echt geil…Das war Bühnenreif 🙂 Baron Münchhausen wäre vor Neid und Demut erblasst. Blöd nur, das wir in der Folge noch Monate auf den „SELBSTVERSTÄNDLICH“ beauftragten Auszug warten mussten. ERTAPPT, jetzt hatte ich ihn auch noch als Lügner entlarvt und er musste die Hosen runter lassen. *ggg*

Nachdem dann nach Anwaltlicher Mitteilung und erneuter Aufforderung zum Nachweis über die hinterlegte Kaution, zur Probe mal eine komplette Monatsmiete von uns einbehalten wurde, kam dann eine von ihm weitergeleitete Mail seiner Sachbearbeiterin von der Sparkasse bei mir an. In dieser Mail wurde ihm auf Nachfrage seinerseits mitgeteilt, das es keine Kautionskonten gab, jedoch die Möglichkeit bestünde, ein Sparbuch als Anlage zu eröffnen und dieses dann als Sicherheit einzubehalten. Als echtes „Cleverle“ aus dem Stuttgarter Raum, kam man nun unter zu Hilfenahme seiner beiden Hirnzellen und mit echter „Bauernschläue“ auf die glorreiche Idee, mich tatsächlich zu fragen, ob ich denn mit dieser Vorgehensweise einverstanden wäre. Ein Schelm, wer nun vermutet, das evtl. die Einrichtungsgebühr i.H.v. 30.-€, die explizit in der Mail erwähnt wurde, dafür verantwortlich war mir diese Frage zu stellen. Ausgerechnet derjenige, dem es wohl komplett am Ar… vorbei gehen dürfte, ob ich einverstanden bin..Na klar, fällt überhaupt nicht auf.

Bin dann kurz mal in schallendes Gelächter ausgebrochen und nachdem ich mich wieder beruhigt hatte, dachte ich so bei mir : Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen, da wird man gerade erst auf frischer Tat als Lügner und Schauspieler vor dem Herren entlarvt, bekommt die Unterhosen über die Ohren gezogen (Corona Maske wäre nicht mehr nötig gewesen) und trotzdem besitzt man die Frechheit, sofort wieder zu versuchen den Mieter über den Tisch zu ziehen, damit man ihm ganz nebenbei die Gebühr an die Backe nageln kann…RESPECT !!! Da muss man schon echt abgewichst sein oder !?

Die vorangegangenen Ereignisse sind nur ein kurzer Auszug aus dem Gesamtrepertoire unseres allseits beliebten Vermieters. Sehr beliebt und immer wieder gerne genutzt, wird auch der „plötzlich auftretende, komplette Gedächtnisverlust“ – ich nenne es auch gerne „Totalamnesie“. Es ist immer wieder erstaunlich, wie wunderbar solch ein Vermietergehirn arbeitet. Man vereinbart mit ihm irgendwelche Dinge, schlägt ihm diverse Möglichkeiten vor, er ist schier begeistert von der Angelegenheit und lobt das En­ga­ge­ment des betreffenden Mieters oder Handwerkers, dann einige Zeit später ist der Zeitpunkt der Umsetzung des besprochenen Vorhabens gekommen…- und ist da ist sie wieder : Totalamnesie ! Komischerweise tritt diese chronische Vergesslichkeit immer dann auf, wenn mit der Vereinbarten Angelegenheit irgendwelche finanziellen Verpflichtungen für unseren Liebling verbunden sind. Aber okay, kann auch Zufall sein 😉

Soweit, so gut, an dieser Stelle lassen wir das Geschehene erst einmal sacken. Ich werde mich bemühen, jeden geneigten Leser auf dem Laufenden zu halten und meine Schilderungen diesbezüglich zu ergänzen. Wenn ich es recht bedenke, sollte ich vielleicht einen Fortsetzungsroman veröffentlichen ala „Mein Vermieter und ich…Geschichten aus dem Leben eines Geizkragen“.

Ich kann jedenfalls schon jetzt sagen : Die Sache ist voll am kochen und der nächste Vorfall liegt schon in der Luft.

Greetz from Detman

Krawall überall – G20 und Hamburg…

Nachdem nun also der G20 Gipfel in Hamburg gelaufen ist und wieder einmal hinterher sämtliche Politiker das heulen auf allerhöchstem Niveau angefangen haben, möchte ich mal kurz ein paar Gedanken hierzu los werden.

Man muss es sich einmal auf der Zunge zergehen lassen, einerseits bekommen wir immer wieder gesagt, das wir den Gürtel alle etwas enger schnallen müssen, kein Geld für eine vernünftige Anpassung der Hartz IV Mieten, kein Geld für Schulen in die es rein regnet, kein Geld für so ziemlich alles was dringend nötig wäre.

Dann lädt unsere allseits beliebte „Mutti“ zum Gipfel nach Hamburg, ein Schwarm von Mitarbeitern, zusammen mit den Regierungschefs aus aller Welt, fallen so zu sagen wie die Heuschrecken über Hamburg her, alle werden natürlich standesgemäß in den besten und feinsten (und vor allem teuersten) Hotels der Stadt untergebracht. Gegessen wird auf Sterne Niveau und überhaupt wird die Kohle, also unser aller Steuergelder, zum Fenster raus geblasen als gäbe es kein Morgen und dann kommen die bösen Linksradikalen und verwüsten die Stadt wie im Krieg.

Nicht das ich jetzt falsch verstanden werde, das was da abgelaufen ist war kaum noch erträglich und hatte mit normalem Protest nichts mehr zu tun. Anstatt jedoch jetzt rum zu heulen und 15000 mehr Beamte zu fordern, sollte man vielleicht einmal darüber nachdenken warum es zu solcher Eskalation kommen konnte.

Könnte es vielleicht daran liegen, das die normalen Leute einfach die Schnauze voll davon haben ständig von unseren Politikern verarscht zu werden ? Was passiert denn wenn man Gesetzeskonform, leise und brav mit einem Pappschild an der Ecke steht und seinem Protest Ausdruck verleiht ? Man wird ignoriert ! Was passiert denn, wenn man schriftlich seinem Protest Ausdruck verleiht, indem man an die zuständigen Behörden schreibt ? Das Schreiben landet ohne Beachtung in der Ablage – sprich Schredder !

Wenn „Mutti“ uns allen erklärt, das mit ihr auch in Zukunft nicht zu erwarten ist, das es bei Entscheidungen die unser aller Leben betreffen keine Volksentscheide geben wird. Wenn man als Normalbürger immer wieder die leidvolle Erfahrung machen muss, von unseren Entscheidungsträgern so ziemlich immer ignoriert zu werden. Wenn man als Hartz IV Empfänger täglich der Willkür von Jobcentern ausgesetzt ist, dann ist einfach irgendwann mal Schluss mit Lustig. Ein Politik Wechsel ist meiner Meinung nach längst überfällig. Bürgernähe,  soziale Verantwortung, Fürsorgepflicht usw. usw. sind nicht einfach nur schöne Begriffe, die man nach Belieben verdrehen und beugen kann wie es der Politik gefällt, sondern sollte vielmehr gelebtes und verinnerlichtes Demokratie Verständnis sein. Moral und Wahrhaftigkeit sollten sich alle Politiker nicht nur auf die Fahnen schreiben, sondern zum Lebensinhalt machen.

Leider ist dies in unserer Gesellschaft nicht der Fall. Unsere Politik, die eigentlich als Vorbild voran gehen sollte, wird immer wieder durch Lügen, verbiegen, schönreden, frei nach dem Motto : Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, pervertiert. Von uns verlangt man Ehrlichkeit, Fleiß, Loyalität und all die Eigenschaften die Vater Staat mitsamt der Wirtschaftsbosse vermissen lassen. Heute zählt nur noch eins : Kohle zu scheffeln auf Teufel komm raus. Dabei handelt es sich eigentlich um unsere Kohle, die man uns mit vielerlei Tricks und fadenscheinigen Begründungen aus der Tasche gezogen hat. Wählt uns und dann können wir wieder weitere vier Jahre tun was uns gefällt, selbst wenn tausende dagegen auf die Strasse gehen und ihrem Unmut Luft machen. Sollte der Protest dann zu laut und unbequem werden, dann haben wir unsere Freunde und Helfer, die euch unser Gewaltmonopol mit Wasserwerfern und Tränengas klar machen.

Greetz from Detman…

 

Und wieder kommt die Galle hoch…

Ich saß vor kurzem noch relaxt auf dem Sofa und sah mir entspannt die Sendung Panorama 3 im Fernsehen an. Das mit der Entspannung hat jedoch nicht lange angehalten, denn wieder einmal habe ich einen Beitrag verfolgt, der mir die Hass-kappe gegen unsere Politiker anschwellen lässt.

Berichtet wurde von den als „Angemessen“ erachteten Mietzahlungen, die die Jobcenter Bundesweit an ihre Hilfeempfänger zahlen. Um es kurz zu machen : Das was die Landkreise als „Angemessen“ in puncto Miete bezeichnen, ist schlicht ein Hohn und hat mit der Realität auf unserem Wohnungsmarkt nichts, aber auch gar nichts zu tun.

Wie auch ich selbst schmerzlich erleben durfte und gerade wieder erneut erleben muss, steigen die Mieten auf dem Wohnungsmarkt stetig in´s Unermessliche – wofür nicht etwa der Markt, sondern ausschließlich die Gier der Eigentümer und deren Handlanger, Hausverwaltungen genannt, verantwortlich zeichnen – aber der als Angemessen betitelte Anteil vom Gesamtbezug der Hartz IV Empfänger wird, wenn überhaupt, nur unwesentlich angepasst. Dies hat unweigerlich zur Folge, das man als Hartz IV Empfänger genötigt wird, einen Teil seines Lebensunterhalts für die Miete zu verwenden, da das Jobcenter eben nicht die Tatsächliche Miete bezahlt. Stehen dann am Jahresende auch noch zusätzliche Nachzahlungen für Betriebs.- und oder Heizkosten auf der Abrechnung, dann werden auch diese natürlich nicht übernommen, denn die Wohnung ist ja eh unangemessen. Wenn man sich nun verschuldet und das Konto bis Anschlag überzieht, dann kommt irgendwann der Punkt, an dem man zwangsläufig und nach monatelanger Suche, seine Wohnung samt Umfeld räumt um in eine preiswertere Wohnung zu ziehen. In Anbetracht der Tatsache, das aber nun mal die Mietpreissteigerungen auch und gerade vor preiswertem Wohnraum nicht halt machen – dies ist ja auch von den Eigentümern nicht erwünscht, denn es reicht eben nicht aus das der Porsche oder Mercedes in der Garage steht, nein, es möchte dann noch ein Bentley für das Wochenende daneben stehen – kann man sich dann alsbald abermals auf die Suche nach einer neuen Wohnung machen, denn was eben noch nach Meinung der Jobcenter Angemessen war, kann morgen schon wieder unangemessen sein.

Kaum ist der zuvor genannte Beitrag zu Ende, kommt dann das i-Tüpfelchen : Da muss dann ein Kanal im Landkreis Lübeck / Hamburg für satte 800 Mil. – ein paar Tausend mehr oder weniger, sozusagen „Runderneuert und erweitert“ werden, obwohl dies nachweislich absolut NICHT erforderlich ist. Spätestens jetzt treibt einen dann der Zorn vom Sofa hoch und lässt mich wünschen, das die verantwortlichen Politiker, die eben diese und andere Ungerechtigkeiten und Schweinereien voran treiben, der Blitz beim sch… trifft.

Wann endlich werden diese Deppen wach und fangen an, sich auf ihre abhanden gekommene Moral und Menschlichkeit zu besinnen ? Wahrscheinlich nie, man muss sie erst dazu zwingen. Ach übrigens : Es steht ne Wahl vor der Tür, bleibt zu hoffen, das möglichst viele ihr Kreuz an der richtigen Stelle machen 🙂

Einen schönen Rest Sonntag für euch…

Greetz from Detman

 

Sozialmissbrauch – Wer missbraucht hier eigentlich wen…?

Und täglich grüßt das Murmeltier…

Aus gegebenem Anlass muss ich leider wieder einmal über die „Miesen“ Praktiken beim Jobcenter berichten. Kaum hat das neue Jahr begonnen und schon haben die Mitarbeiter vom Jobcenter nichts besseres zu tun, als den Ihnen anvertrauten Hilfeempfängern das Leben schwer zu machen.

Zu Anfang des Jahres, wurde bei diversen Mietern im Hause eine Mieterhöhung fällig. Mietvertraglich vereinbart ist eine Jährliche Anpassung der Miete um 3%. Wir sprechen hier über Beträge von ca. 8,50€ – 10,00€ ! Unserer Mitwirkungspflicht entsprechend, wurde natürlich diese Anpassung der Miete, dem Jobcenter per Änderungsmitteilung übermittelt…so weit, so gut.

Es sei hier ausdrücklich erwähnt, das diese Jährlichen Anpassungen im Mietvertrag schriftlich fixiert sind und vom Jobcenter als angemessen akzeptiert oder abgesegnet sind. Kaum hat das Jobcenter die betreffenden Änderungsmitteilungen der Mieter erhalten, folgt prompt ein Schreiben als Reaktion…

mitwirkung

Besonders bemerkenswert ist der nette Hinweis am Ende des Schreibens „Bitte beachten Sie“ ! Hier wird sofort wieder mit Konsequenzen gedroht, falls man dem Verlangen vom Jobcenter nicht binnen der angegebenen Frist Folge leistet. Problem bei der ganzen Angelegenheit ist nur, das es mitnichten unsere Mitwirkungspflicht ist, in dieser Situation eine Mietbescheinigung einzureichen. Hierzu habe ich mich im Internet etwas schlau gemacht und folgendes dazu gefunden :

ZITAT : „Mit Schreiben vom 30. Januar 2014 bestätigte uns der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit unsere Auffassung, dass die Aufforderung, eine Mietbescheinigung des Vermieters vorlegen zu müssen, „eine Überschreitung der Grenzen der Mitwirkungspflichten nach § 65 Absatz 1 Nr. 1 SGB I darstellt.“ ZITAT ENDE

Weiterhin wird dazu ausgeführt :

ZITAT : „Das Jobcenter ist nach § 67a Absatz 1 Satz 1 SGB X berechtigt, Sozialdaten zu erheben, soweit dies für die Erfüllung seiner Aufgaben nach dem Sozialgesetzbuch erforderlich ist. Mit Mietbescheinigungen werden Angaben erhoben, die für die Leistungen der Bedarfe für Unterkunft und Heizung nach § 22 Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB 11) benötigt werden. Diese Daten können jedoch in der Regel mit anderen Unterlagen, wie beispielsweise dem Mietvertrag oder der Nebenkostenabrechnung, nachgewiesen werden. Nach § 67a Absatz 2 Satz 1 SGB X sind Sozialdaten beim Betroffenen zu erheben. Ihnen ist somit Gelegenheit zu geben, die erforderlichen Daten durch geeignete Nachweise selbst zu erbringen.
Die Mietbescheinigung wird den Betroffenen ausgehändigt und soll vom Vermieter ausgefüllt werden. Eine Forderung der vom Vermieter ausgefüllten Mietbescheinigung im Rahmen der Mitwirkungspflichten nach § 60 ff. Erstes Buch Sozialgesetzbuch (SGB 1) wäre nur dann zulässig, wenn Ihnen die Erfüllung der Vorlagepflicht objektiv möglich wäre.
Es besteht jedoch keine gesetzliche Verpflichtung für den Vermieter, die Mietbescheinigung auszufüllen. Damit ist die Erfüllbarkeit der Anforderung der Mietbescheinigung von der Kooperationsbereitschaft des Vermieters abhängig. Sollte der Vermieter das Ausfüllen der Mietbescheinigung verweigern, wird Ihnen die Vorlage beim Jobcenter unmöglich.
Aus diesem Grund kann die Vorlage einer vom Vermieter ausgefüllten Mietbescheinigung nicht zu Ihren Mitwirkungspflichten gezählt werden. Des Weiteren ist mit einer Verpflichtung zur Vorlage der Mietbescheinigung ebenfalls eine Verpflichtung zur Offenlegung des Sozialleistungsbezuges des Betroffenen gegenüber dem Vermieter verbunden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die mit einer Vermieterbescheinigung erhobenen Daten auch auf andere Weise erhoben ~ werden können. Die Preisgabe des Sozialleistungsbezuges ist daher nicht erforderlich. Die Verpflichtung der Betroffenen, zu einer nicht erforderlichen Preisgabe ihres Sozialleistungsbezuges, stellt eine Überschreitung der Grenzen der Mitwirkungspflichten nach § 65 Absatz 1 Nr. 1 SGB 1 dar. Die Mietbescheinigung kann demnach lediglich als zusätzliches Angebot zum Nachweis erforderlicher Informationen angesehen werden.
Bezüglich der Erhebung von Mietbescheinigungen bei der Wohnungssuche gelten die gleichen gesetzlichen Vorraussetzungen wie für ein bestehendes Mietverhältnis. Die Mietbescheinigung kann auch hier nur als freiwilliges Angebot angesehen werden.“ ZITAT ENDE

Hört hört…Das Jobcenter verstößt also wissentlich gegen geltendes Recht, darüber hinaus werden dem Hilfeempfänger finanzielle Konsequenzen angedroht – man könnte mal darüber nachdenken es Erpressung, zumindest aber Nötigung zu nennen – und verhält sich also klar

„RECHTSWIDRIG !“

Man muss sich mal folgendes vor Augen halten : Nicht jeder ALG II Empfänger ist in Sachen Rechte und Pflichten gegenüber dem Jobcenter umfänglich bewandert bzw. informiert sich darüber im Internet. Es sei hier noch am Rande erwähnt, das eine Mieterin im Hause sich telefonisch bei der Hotline vom Jobcenter erkundigen wollte, ob es denn unbedingt notwendig sei, diese Bescheinigung bei zu bringen. Ihr wurde am Telefon unmissverständlich zu verstehen gegeben, das Sie so lange Ihre Mieterhöhung nicht übernommen bekommt, bis sie diese Bescheinigung einreicht. Diese Menschen werden also zu Unrecht genötigt, sich gegenüber dem Vermieter nackig zu machen und eine

ANGEBLICHE MITWIRKUNGSPFLICHT

zu erfüllen, also wenn das kein

SOZIAL – MACHT – MISSBRAUCH

ist.

Welche Konsequenzen hat eigentlich das Jobcenter ob dieser Rechtsverstösse zu erwarten ???

KEINE !!!

Die Sachbearbeiter dürfen sich ungehindert und ungestraft austoben und der Hilfeempfänger, dem es eh schon beschissen genug geht, hat einfach die ARSCHKARTE – Toller Sozialstaat !!!

 

Vielleicht sind es eben genau diese Umstände, die dazu führen, das Menschen in unserem Land Politik verdrossen sind, dem Staat nicht mehr trauen und dann AfD wählen. Ein Hoch auf unsere Regierenden, aber Hey macht euch keine Sorgen :

WIR SCHAFFEN DAS.

Einfach nur „armselig“…

Folgenden Beitrag habe ich vor kurzem in den News gelesen und möchte auf alle Fälle, das mehr Menschen davon erfahren. Hier der Artikel als Auszug :

Erst ziehen die Kinder aus und dann soll auch noch das Haus verkauft werden!

Eine Familie aus Aurich muss sich diesem Schicksal nun stellen: Wie die „Welt“ berichtete, wohnte das Hartz-IV-beziehende Ehepaar mit seinen vier Kindern in einem 144 Quadratmeter großen Eigenheim. Bisher!

Ehepaar reichte Klage ein

Nachdem im Laufe der Jahre drei von vier Kindern ausgezogen waren, erklärte das Jobcenter den Eheleuten, dass das Haus nun unangemessen groß sei und nicht mehr als sogenanntes Schonvermögen gelte. Die Familie muss raus aus dem Haus, so die Agentur.
Das Ehepaar hatte daraufhin Klage eingereicht. Diese wurde nun abgewiesen.

Urteil steht fest

Das Bundessozialgericht in Kassel urteilte wie folgt: Ziehen die Kinder von Hartz-IV-Familien aus, kann das Eigenheim als verwertbares Vermögen eingestuft werden.
Die Folge: die Familie muss ausziehen und das Haus verkauft werden.

(Az: B 4 AS 4/16 R)

Jobcenter zwingt Familie zum Auszug

Galt das Haus der Familie mit vier Kindern noch als angemessen groß, so stehen ihr mit drei Personen laut Regularien nur noch maximal 110 Quadratmeter zur Verfügung.
Zwar hatte das Gericht den Auszug der Familie nicht gerichtlich angeordnet, doch das Jobcenter zwingt sie förmlich dazu:
Die Hartz-IV-Leistungen der Eltern werden bis zum Verkauf des Hauses nicht mehr als Zuschuss, sondern nur noch als Darlehen gezahlt.
(dhu)

Es ist schlicht zum k….n, was uns die Hartz IV Gesetze so alles zumuten. Familien verlieren ihr zu Hause, nur weil Vater Staat der Meinung ist es wäre Unangemessen. Machen sich die Leute nun auf die Suche nach neuem Wohnraum, werden sie schlicht nichts bezahlbares finden, denn dieses Kind hat Vater Staat schon längst in den Brunnen fallen und jämmerlich ersaufen lassen. Höre ich dann solche Sprüche wie : „Frag nicht was der Staat für dich tun kann, sondern frag dich was du für den Staat tun kannst.“ Dann könnte ich mit Steinen schmeißen.

Solange man als Produktives Mitglied dieser Gesellschaft bereit ist, sich von Geburt an melken.- bzw. in die Tasche greifen zu lassen, ist man herzlich Willkommen. Kommt man jedoch in die Verlegenheit den Staat zu brauchen, wird man von vorn herein wie ein Straftäter behandelt  :-(((

Ich weiß nur allzu gut wovon ich rede, denn auch ich habe eine Wohnung auf diese Art verloren. Dort hatte ich beinahe 25 Jahre gewohnt, mein gesamtes soziales Umfeld aufgebaut, nicht zu beziffernde Arbeit und Geld in die Wohnung gesteckt. Trotz Behinderung, chronischer Krankheit und obwohl zu betreuende und zu pflegende Angehörige im selben Haus gewohnt haben, mussten wir dennoch alles aufgeben. Am neuen Wohnort angekommen, habe ich mir erlaubt zu erwähnen, das ich nicht drei mal pro Woche etliche Kilometer bis zum Jobcenter fahren könne. Dies wurde wie folgt beantwortet :

ZITAT „Sie sind doch selber schuld, wenn Sie in ein solch entlegenes Kaff ziehen.“ ZITAT ENDE

Dies lasse ich mal unkommentiert, soll sich der Leser selbst seinen Reim drauf machen…

Greetz from Detman…

Arme Kinder…

Wieder einmal wurde heute eine Studie der Bertelsmann Stiftung veröffentlicht. Aus dieser geht abermals hervor, das ca. zwei Millionen Kinder von akuter Armut bedroht sind.

Schon seit „JAHREN“ warnen immer wieder diverse Institutionen davor, das die Quote der von Armut betroffenen Kinder in unserem Land stetig steigt. Was tun unsere dafür verantwortlichen Politiker dagegen ?

REIN GARNICHTS !

Sie schauen weiter aus ihren hübschen Vorstadtvillen zu, wie sich die Lage dramatisch verschärft und warten darauf, bis das Sprichwörtliche Kind in den Brunnen gefallen ist.

Ich wünschte mir, das ich hier mal von unserer allseits geliebten Mutti höre :

„WIR SCHAFFEN DAS“

 

Aber nein, da bleibt die Kanzlerin STUMM…

An solchen Kleinigkeiten kann man gut erkennen, welchen Stellenwert die eigenen Bürger hier im Lande haben. Solange wir als Aktivposten diesen Staat finanzieren, sind wir herzlich willkommen. Multikulti ist offenbar wichtiger als unsere Kinder  😦

Ein Armutszeugnis, wählt weiter fleißig CDU und Konsorten !!!

Greetz from Detman