Einfach nur „armselig“…

Folgenden Beitrag habe ich vor kurzem in den News gelesen und möchte auf alle Fälle, das mehr Menschen davon erfahren. Hier der Artikel als Auszug :

Erst ziehen die Kinder aus und dann soll auch noch das Haus verkauft werden!

Eine Familie aus Aurich muss sich diesem Schicksal nun stellen: Wie die „Welt“ berichtete, wohnte das Hartz-IV-beziehende Ehepaar mit seinen vier Kindern in einem 144 Quadratmeter großen Eigenheim. Bisher!

Ehepaar reichte Klage ein

Nachdem im Laufe der Jahre drei von vier Kindern ausgezogen waren, erklärte das Jobcenter den Eheleuten, dass das Haus nun unangemessen groß sei und nicht mehr als sogenanntes Schonvermögen gelte. Die Familie muss raus aus dem Haus, so die Agentur.
Das Ehepaar hatte daraufhin Klage eingereicht. Diese wurde nun abgewiesen.

Urteil steht fest

Das Bundessozialgericht in Kassel urteilte wie folgt: Ziehen die Kinder von Hartz-IV-Familien aus, kann das Eigenheim als verwertbares Vermögen eingestuft werden.
Die Folge: die Familie muss ausziehen und das Haus verkauft werden.

(Az: B 4 AS 4/16 R)

Jobcenter zwingt Familie zum Auszug

Galt das Haus der Familie mit vier Kindern noch als angemessen groß, so stehen ihr mit drei Personen laut Regularien nur noch maximal 110 Quadratmeter zur Verfügung.
Zwar hatte das Gericht den Auszug der Familie nicht gerichtlich angeordnet, doch das Jobcenter zwingt sie förmlich dazu:
Die Hartz-IV-Leistungen der Eltern werden bis zum Verkauf des Hauses nicht mehr als Zuschuss, sondern nur noch als Darlehen gezahlt.
(dhu)

Es ist schlicht zum k….n, was uns die Hartz IV Gesetze so alles zumuten. Familien verlieren ihr zu Hause, nur weil Vater Staat der Meinung ist es wäre Unangemessen. Machen sich die Leute nun auf die Suche nach neuem Wohnraum, werden sie schlicht nichts bezahlbares finden, denn dieses Kind hat Vater Staat schon längst in den Brunnen fallen und jämmerlich ersaufen lassen. Höre ich dann solche Sprüche wie : „Frag nicht was der Staat für dich tun kann, sondern frag dich was du für den Staat tun kannst.“ Dann könnte ich mit Steinen schmeißen.

Solange man als Produktives Mitglied dieser Gesellschaft bereit ist, sich von Geburt an melken.- bzw. in die Tasche greifen zu lassen, ist man herzlich Willkommen. Kommt man jedoch in die Verlegenheit den Staat zu brauchen, wird man von vorn herein wie ein Straftäter behandelt  :-(((

Ich weiß nur allzu gut wovon ich rede, denn auch ich habe eine Wohnung auf diese Art verloren. Dort hatte ich beinahe 25 Jahre gewohnt, mein gesamtes soziales Umfeld aufgebaut, nicht zu beziffernde Arbeit und Geld in die Wohnung gesteckt. Trotz Behinderung, chronischer Krankheit und obwohl zu betreuende und zu pflegende Angehörige im selben Haus gewohnt haben, mussten wir dennoch alles aufgeben. Am neuen Wohnort angekommen, habe ich mir erlaubt zu erwähnen, das ich nicht drei mal pro Woche etliche Kilometer bis zum Jobcenter fahren könne. Dies wurde wie folgt beantwortet :

ZITAT „Sie sind doch selber schuld, wenn Sie in ein solch entlegenes Kaff ziehen.“ ZITAT ENDE

Dies lasse ich mal unkommentiert, soll sich der Leser selbst seinen Reim drauf machen…

Greetz from Detman…

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